Das Arbeitsdomizil der AG zur Bearbeitung von Fundmaterial
2009 - 2012 in der Karl Jaspers Klinik, Wehnen,
2012 - 2015 auf dem Flugplatz Oldenburg,
ab 2015 in der Gartenstr. in Oldenburg


Seit August 2009 standen der Arbeitsgemeinschaft Räume (siehe Foto links) in der Karl-Jaspers-Klinik an der Hermann-Ehlers-Str. in Wehnen zur Verfügung, in der Fundmaterial bearbeitet werden konnte.
Es gab dort Regale, genügend Tische und Stühle, Wasser und Strom und im Winter eine Heizung, d.h. ideale Arbeitsbedingungen. Toiletten waren in der Nähe, ebenso ein sehr preiswertes Cafe, in dem man auch zu Mittag essen konnte.
Ein erstes Treffen fand dort am Mittwoch, dem 26.8.09 statt. Dr. Eckert hatte alle Interessenten in die Bearbeitung von Fundmaterial eingewiesen. Ziel war die Schaffung der Grundlagen für eine Veröffentlichung bzw. Ausstellung über die
Ausgrabung Großenmeer 2006, die im November 2011 stattfand.

Im Herbst 2009 und Winter 2009/2010 haben wir uns alle 2 Wochen Montags bis Donnerstags, jeweils von 10:00 bis max. 18:00 Uhr, in unseren Arbeitsräumen getroffen. Danach fanden die Treffen nur noch sporadisch und bei Bedarf statt. Die folgenden AG-Mitglieder haben relativ oft an den Arbeitstreffen teilgenommen: Helmut Bruns, Anni Frenzel, Iris Jagusch, Mirko Köne, Jürgen Kraft, Margret Krüger, Stefan Krüger, Margarete Rosenbohm-Plate, Bernd Rothmann und natürlich Jörg Eckert.

Nachdem wir 2009 und 2010 hauptsächlich Scherben beschriftet und zusammengeklebt haben, lief  in 2011 die Vorbereitung der Ausstellung der Funde in Großenmeer. --> weitere Informationen zur Ausstellung

2012 meldete die Karl-Jaspers-Klinik leider Eigenbedarf an, deshalb mußten wir unser Domizil ("Scherbenkleben" etc.) im Herbst 2012 räumen. Eine kleine Gruppe (u.a. Ahlers, Bruns, Eckert, Kraft, Neubauer, Rosenbohm-Plate, Wulf) haben Scherben, anderes Ausstellungsmaterial etc. verpackt und in das neue Domizil in drei Büroräumen der Halle 10 auf dem Fliegerhorst Oldenburg (zwischen Brokhausen, Alexanderfeld und Metjendorf) gebracht. Stühle und Tische durften wir mitnehmen, und die Schauwände der Ausstellung in Großenmeer zierten die Wände des neuen Domizils.
In diesen Räumlichkeiten wurden die Funde der Grabung an der Burg Specken aufbereitet und die Ausstellung im Museum vorbereitet.

Leider mussten wir auch diese Räume wegen Eigenbedarf 2015 wieder räumen. Die Landschaft bemühte sich um Ersatz. So wurden Möglichkeiten geprüft, ggf. andere Räume auf dem Flugplatz oder eine kleine Wohnung in Rastede zu beziehen. Diese Pläne konnten jedoch nicht umgesetzt wurden.

Schließlich bezog die AG am 31.8.2015 vier Räume im Souterrain eines Hauses neben dem Gebäude der Oldenburgischen Landschaft in der Gartenstraße in Oldenburg. Z.Z. laufen die Arbeiten zur arbeitsgerechten Innengestaltung dieser Räume, denn für den Rest von 2015 und für 2016 stehen einige Aktivitäten an, die im neuen Domizil vorbereitet werden müssen. So soll eine Dauerausstellung im Museum Specken geplant werden, und im August 2016 wird die AG 40 Jahre alt. Aus diesem Anlass soll eine Festschrift erarbeitet werden.

 

Scherbenkleben 2009/2010


Viele fleißige Hände müssen extrem viele Scherben sortieren, beschriften und wenn möglich zusammenkleben. Und manchmal wird man mit einem tollen Ergebnis belohnt.


die rechte Schale wurde inzwischen in Wilhelmshaven restauriert.

Skizze unten: Lage der Schnitte


Copyright: B. Rothmann V1, zuletzt geändert am  5.9.15