Ausstellung zur Grabung in Großenmeer

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Einleitung

Nachdem  2006 die Ausgrabung in Großenmeer durch die Arbeitsgemeinschaft stattgefunden hatte, und seit August 2009 die dort gemachten Funde in unserem neuen Arbeitsdomizil ausgewertet wurden, konnte letztendlich in 2011 eine Ausstellung in Großenmeer präsentiert werden.

Die Eröffnung der von der AG vorbereiteten Ausstellung fand am Freitag, den 25.11.2011, im Gemeindezentrum Großenmeer (neben der Kirche) statt; sie begann um 19:00 Uhr mit einem Einführungsvortrag von Dr. Jörg Eckert in der Kirche, an dem ca. 90 Personen teilnahmen. Danach wurde die Ausstellung mit kleinem Empfang im Gemeindezentrum hinter der Kirche (Eselstraße) vorgestellt.
Die Ausstellung war geöffnet: Sonnabends von 15-17 Uhr, sonntags von 11-15 Uhr und am 1.12. und 15.12. (donnerstags) von 14-16 Uhr. Gruppen nach Vereinbarung

--> Plakat zur Ausstellung als pdf
--> Artikel in der NWZ vom 19.11.11
--> Anfahrtsplan in GoogleMaps


--> Informationen zur Ausgrabung bei Großenmeer in 2006
--> Informationen zur Fundauswertung in unserem Domizil im Klinikum Wehnen (2009-2011)
--> Artikel vom M. Rosenbohm-Plate zu den Bruchstücken des Altarretabels
--> Artikel vom M. Rosenbohm-Plate zu den Ofenkacheln


Vorbereitung der Ausstellung

Dr. Eckert hatte im Januar 2011 mit entsprechenden Stellen in Großenmeer die Räumlichkeiten für die Ausstellung abgeklärt. Die Oldenburgische Landschaft stellte die benötigten Stellwände und der Oldenburger Stützpunkt des NLD bzw. das Oldenburger Museum stellten einige Vitrinen zur Verfügung. Die Vorbereitung der Ausstellung wurde von ener kleinen Gruppe der AG übernommen.

Die Ausstellung wurde in drei Blöcke gegliedert:
1. Einführung: Historische Belege für die alte Kirche in Großenmeer und ihren späteren Abriss, Kartenmaterial zur vermuteten Lage etc. auf den Stellwänden
2. Grabung: Fotos und Informationen zur Grabung 2006 auf den Stellwänden
3. Funde: Präsentation der schönsten/wichtigsten Funde nach Themenkreisen, Informationstexte zu den Fundstücken: Kloster- und Formsteine, Ofenkacheln, Glas, Metallfunde, Tonpfeifen, Keramik (letztere als Grauware, glasierte Keramik, bunte Muster, Porzellan usw.)

Für die Ausstellung wurden die Funde in zahlreichen Arbeitsstunden sorgfältig vorbereitet und zum größten Teil identifiziert, klassifiziert und datiert. Einige der bereits geklebten Keramikobjekte wurden mit Gips ergänzt, damit sie noch ansehnlicher wurden. Die Fotos für die Stellwände mussten ausgewählt und vorbereitet werden. Die begleitenden Texte mussten geschrieben werden. Und zu guter Letzt musste alles für eine ansehnliche Austellung zusammengestellt werden, was auch das Aufbauen der Vitrinen und Stellwände vor Ort in Großenmeer beinhaltete. Ein ngewaltiges Stück Arbeit für das kleine Team, aber es hat allen Spaß gemacht, und das Ergebnis (siehe unten) zeigte, dass sich der Aufwand gelohnt hat.


Ausbessern fehlender Partien an
ansonsten schönen Fundstücken mit Gips

 

 
Bewerten und Sortieren der Funde, Abgleich mit geschichtlichen Fakten


Auswahl und Anfertigung der Fotos,
Zusammenstellen der Schautafeln

Für die Ausstellung selbst fanden sich Freiwillige, die zu den Öffnungszeiten bzw. bei angemeldeten Gruppen in der Ausstellung anwesend waren, Informationen gaben und Fragen beantworteteten. Bei der Eröffnung, und immer wenn Gruppen angemeldet waren, war die Ausstellung gut gefüllt, an vielen Tagen kamen aber nur einzelne Besucher.Die Einsätze vor Ort waren folgendermaßen

Sa, 26.11.11, 15-17 Uhr Ahlers, Tönjes Sa, 10.12.11, 15-17 Uhr Ahlers, Schnipniewski
So, 27.11.11, 11-15 Uhr Ahlers, Wulf So, 11.12.11, 11-15 Uhr Eckert, Gerdsen
Do, 1.12.11, 14-16 Uhr Rothmann Do, 15.12.11, 14-16 Uhr Rothmann
Sa, 3.12.11, 15-17 Uhr Eckert, Rosenbohm-Plate Sa, 17.12.11, 15-17 Uhr Bruns, Kraft
So, 4.12.11, 11-15 Uhr Bruns, Kraft So, 18.12.11, 11-15 Uhr Eckert, Wulf
Di, 6.12.11 Rosenbohm-Plate    

Und nach der Ausstellung musste alles von Freiwilligen der AG wieder abgeräumt, sicher verstaut und in unser Domizil nach Wehnen transportiert werden.
Dort warten die Ausstellungsstücke jetzt auf fleißige Hände, die alles endgültig für die Lagerung vorbereiten.


Die Eröffnung

Die Austellungseröffnung fand in der neuen Kirche in Großenmeer statt, wobei Dr. Eckert über die Grabung und die Hintergründe dafür referierte.
Danach ging die recht große Besucherschar hinüber zum Gemeindezentrum, in dem die Ausstellung untergebracht war. Dort wurden die Ausstellungsstücke nach einem kleinen Sektempfang kritisch begutachtet:



Die Kirche von Großenmeer war bei der Eröffnung der Ausstellung gut gefüllt (oben).

Da unter den Funden auch eine mittelalterliche Maultrommel war, ließ es sich Dr. Eckert nicht nehmen, seinen Vortrag selbst musikalisch zu untermalen. (links)

So voll war die Ausstellung später nie mehr... (unten)

 


Die Ausstellung

Die Ausstellung war direkt gegenüber der neuen Kirche (links) in Großenmeer im Gemeindezentrum (rechts) untergebracht.
Der Saal hinter den auf dem Foto sichtbaren 4 großen Fenstern bot ausreichend Raum, um alle Austellungsstücke wirkungsvoll zu präsentieren.

Die folgenden Fotos der Stellwände und Objekte mögen für sich selbst sprechen:






 

--> Plakat zur Ausstellung als pdf

--> Artikel vom M. Rosenbohm-Plate zu den Bruchstücken des Altarretabels
--> Artikel vom M. Rosenbohm-Plate zu den Ofenkacheln
 


Copyright: B. Rothmann V1, zuletzt geändert am  9.4.12